Einladung zur Jahreshauptversammlung
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erfstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de
An alle Mitglieder der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot
und Rosen
27.08.07
Liebe Frauen und Mädchen,
hiermit möchten wir Euch zu unserer ordentlichen Jahreshauptversammlung einladen am Samstag, den 27. Oktober um 14.00 Uhr
im Courage-Treff, Ringstraße 71 in Gelsenkirchen
Wir haben folgenden Vorschlag für die Tagesordnung:
1. Diskussion der frauen- und friedenspolitischen Situation
2. Rechenschaftslegung der Koordinierungsgruppe und Beratung über die weitere Arbeit der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen
3. Wahl der Koordinierungsgruppe und der Kassiererin
4. Verschiedenes
Infobrief
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erfstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de
An alle Mitglieder der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot
und Rosen
26.7.07
Liebe Frauen und Mädchen,
am 11.Juli hat sich unsere Koordinierungsgruppe getroffen und wir wollen Euch
zu den Ergebnissen informieren.
Wir diskutierten zunächst die (frauen)politische Situation, die sich recht
widersprüchlich darstellt. Die USA und ihre Bundesgenossen versinken immer
tiefer im Sumpf des Irak-Kriegs, was auch in den USA und Großbritannien
die Friedensbewegung herausfordert. Auch die Bundesregierung beteiligt sich
immer aggressiver und intensiver an Auslandseinsätzen, besonders in Afghanistan,
was die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und mit Sorge erfüllt. Auch
im „Krieg nach innen“ ist keinesfalls Entwarnung angesagt, wie der
massive Abbau demokratischer Rechte im Zusammenhang mit dem G-8-Gipfel gezeigt
hat. Dennoch kann gegenwärtig von einer breiten, aktiven Friedens- und
Frauenbewegung im Massenumfang nicht gesprochen werden. Besonders abgezielt
auf die Frauen nutzt die Merkel-Regierung eine zeitweilige wirtschaftliche Belebung,
um Hoffnungen auf kampflos zu erreichende Verbesserungen (z.B. bei der Krippenversorgung)
zu schüren. Auch wenn das nicht gerade auf Begeisterung stößt
begünstigt das doch eine gewisse Abwartehaltung.
Bei unseren Nachfragen zum Stand der Vorbereitung des gemeinsamen Bildungsprojekts
„Sophie“, das ja für den 27. Oktober in Berlin, Mannheim und
Gelsenkirchen geplant war, trafen wir auf große Bedenken. Alle von uns
angesprochenen Frauen unterstützen den Grundgedanken der gemeinsamen Schule
der kämpferischen Frauenbewegung und wer die erste „Sophie“
im Januar 2005 miterlebt hat, ist begeistert und wünscht eine Fortsetzung.
Aber: viele Frauen äußerten auch Bedenken, ob die Anspannung der
Kräfte in diesem Jahr nicht zu groß wäre, es zu wenig Frauen
und Mädchen gibt, die die Vorbereitung und Durchführung eigenverantwortlich
in die Hand nehmen können…
Kurz: wir kamen als Initiatorinnen und Anhängerinnen der „Sophie“
in unserer Diskussion zu dem Schluss Euch vorzuschlagen, die Durchführung
der „Sophie“ in diesem Jahr auszusetzen!
Die gute Idee ist damit nicht begraben, die Realisierbarkeit ist praktisch unter
Beweis gestellt und wir berieten auch die Möglichkeit, die „Sophie“
im Frühjahr 2008, eventuell im Zusammenhang mit dem internationalen Frauentag
und womöglich nur in Gelsenkirchen wieder aufleben zu lassen, wenn es dafür
genügend aktive Interessentinnen gibt.
In unserer Diskussion gingen wir aber noch weiter:
Wir berieten, ob es nicht sinnvoll ist, die Bewegung Frauen und Mädchen
für Frieden Brot und Rosen im Sinne einer stärkeren Konzentration
der Kräfte zeitweilig ruhen zu lassen.
Fast alle Frauen und Mädchen in der Bewegung sind auch anderweitig, vor
allem frauenpolitisch aktiv – im Frauenverband Courage, bei der Vorbereitung
des Frauenpolitischen Ratschlags… Angesichts des Rückgangs der breiten
Friedensbewegung ist auch die Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden
Brot und Rosen nicht mehr gewachsen und die Aktivitäten ruhen auf sehr
wenigen Schultern.
Im Verhältnis zu den geringen möglichen Aktivitäten scheint der
Beitragseinzug relativ hoch angesetzt. wir haben zur Zeit etwa 1 500 Euro angespart
und auch aus dem erlös des Pilotprojekts der „Sophie“ liegen
noch 1 500 Euro auf einem eigenen Konto.
Auch hier geht es nicht darum, den richtigen Grundgedanken und den Erfolg der
Arbeit infrage zu stellen. Aber zu prüfen, ob die relativ aufwändige
Vereinsarbeit im richtigen Verhältnis zum Ergebnis in der Öffentlichkeit
steht.
Wir werden deshalb erst einmal keine Beiträge mehr einziehen. Zugleich
wollen wir aber bei bestimmten friedenspolitischen Aktivitäten, wie dem
Friedensratschlag in Kassel weiter flagge zeigen und uns die Möglichkeit
offen halten, die Bewegung rasch wieder zu beleben, wenn es dazu Anlässe
gibt.
Liebe Frauen und Mädchen,
selbstverständlich maßen wir uns als Koordinierungsgruppe nicht an,
so schwerwiegende Entscheidungen alleine zu treffen und hier muss auch nichts
übers Knie gebrochen werden. Auf jeden Fall wollen wir bestimmte Anlässe
zum Auftreten (z.B. beim Antikriegstag und beim friedenspolitischen Ratschlag
in Kassel) noch nutzen.
Aber wir wollen mit diesem Brief einen offenen Meinungsaustausch anregen, so
dass bei einer Mitgliederversammlung im Spätherbst auch Entscheidungen
getroffen werden können.
Was die „Sophie“ anlangt, so haben wir dieses Projekt zwar aus der
Taufe gehoben, aber viele andere Kräfte vor allem aus der Frauenbewegung
waren aktiv daran beteiligt. Ihnen schreiben wir natürlich auch, um sie
zu unseren Überlegungen zu hören.
Euch bitten wir ganz herzlich, uns Eure Überlegungen, Kritiken, Vorschläge mitzuteilen – telefonisch, per Email, per Post oder natürlich auch persönlich.
Mit herzlichen Grüßen!
Eure Koordinierungsgruppe
Anna Bartholomé, Gabi Mühlen, Marlis Laaks, Dorothea Spahlinger,
Gül Yilmaz
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erfstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de
An alle Unterstützerinnen des gemeinsamen Bildungsprojekts der kämpferischen
Frauenbewegung „Sophie – so viel wollen wir lernen“
26.7.07
Liebe Frauen und Mädchen,
am 11. Juli hat sich unsere Koordinierungsgruppe getroffen und wir wollen Euch
zu den Ergebnissen informieren.
Wir diskutierten zunächst die (frauen)politische Situation, die sich recht
widersprüchlich darstellt. Die USA und ihre Bundesgenossen versinken immer
tiefer im Sumpf des Irak-Kriegs, was auch in den USA und Großbritannien
die Friedensbewegung herausfordert. Auch die Bundesregierung beteiligt sich
immer aggressiver und intensiver an Auslandseinsätzen besonders in Afghanistan,
was die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und mit Sorge erfüllt. Auch
im „Krieg nach innen“ ist keinesfalls Entwarnung angesagt, wie der
massive Abbau demokratischer Rechte im Zusammenhang mit dem G-8-Gipfel gezeigt
hat. Dennoch kann gegenwärtig von einer breiten, aktiven Friedens- und
Frauenbewegung im Massenumfang nicht gesprochen werden. Besonders abgezielt
auf die Frauen nutzt die Merkel-Regierung eine zeitweilige wirtschaftliche Belebung,
um Hoffnungen auf kampflos zu erreichende Verbesserungen (z.B. bei der Krippenversorgung)
zu schüren. Auch wenn das nicht gerade auf Begeisterung stößt
begünstigt das doch eine gewisse Abwartehaltung.
Bei unseren Nachfragen zum Stand der Vorbereitung des gemeinsamen Bildungsprojekts
„Sophie“, das ja für den 27. Oktober in Berlin, Mannheim und
Gelsenkirchen geplant war, trafen wir auf große Bedenken. Alle von uns
angesprochenen Frauen unterstützen den Grundgedanken der gemeinsamen Schule
der kämpferischen Frauenbewegung und wer die erste „Sophie“
im Januar 2005 miterlebt hat, ist begeistert und wünscht eine Fortsetzung.
Aber: viele Frauen äußerten auch Bedenken, ob die Anspannung der
Kräfte in diesem Jahr nicht zu groß wäre, es zu wenig Frauen
und Mädchen gibt, die die Vorbereitung und Durchführung eigenverantwortlich
in die Hand nehmen können…
Kurz: wir kamen als Initiatorinnen und Anhängerinnen der „Sophie“
in unserer Diskussion zu dem Schluss Euch vorzuschlagen, die Durchführung
der „Sophie“ in diesem Jahr auszusetzen!
Die gute Idee ist damit nicht begraben, die Realisierbarkeit ist praktisch unter
Beweis gestellt und wir berieten auch die Möglichkeit, die „Sophie“
im Frühjahr 2008, eventuell im Zusammenhang mit dem internationalen Frauentag
und womöglich nur in Gelsenkirchen wieder aufleben zu lassen, wenn sich
genügend aktive Interessentinnen dafür finden.
Selbstverständlich maßen wir uns als Koordinierungsgruppe nicht an,
so schwerwiegende Entscheidungen alleine zu treffen.
Was die „Sophie“ anlangt, so haben wir dieses Projekt zwar aus der
Taufe gehoben, aber viele andere Kräfte vor allem aus der Frauenbewegung
waren aktiv daran beteiligt. Mit diesem Brief wollen wir einen offenen Meinungsaustausch
anregen, um zu einvernehmlichen Entscheidungen kommen zu können. Das muss
auch relativ rasch geschehen, weil in Gelsenkirchen und Mannheim schon Räume
für die „Sophie“ angemietet wurden.
Deshalb möchten wir euch bitten, uns möglichst bald eure Meinung,
Kritiken, Vorschläge zu diesem Vorschlag zukommen zu lassen.
Mit herzlichen Grüßen!
Koordinierungsgruppe der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden
Brot und Rosen
Anna Bartholomé, Gabi Mühlen, Marlis Laaks, Dorothea Spahlinger,
Gül Yilmaz
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erftstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de
Homepage: www.frieden-brot-und-rosen.de
05.02.2007
Liebe Freundinnen und Freunde,
in der vergangenen Woche haben wir ein Treffen der Koordinierungsgruppe durchgeführt,
unsere Arbeit der letzten Wochen ausgewertet und Vorschläge für die
Jahresplanung 2007 beraten.
Natürlich haben wir auch die gegenwärtige (frauen)politische Situation
beraten, die die Notwendigkeit unseres Engagements unterstreicht. Im Krieg nach
außen tritt die Bundesregierung immer aggressiver auf, was besonders abstoßend
in der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Geheimdienst gegen Gefangene im
Lager Guantanamo sichtbar wird. Aber auch im „Krieg nach innen“
ist die zeitweilige wirtschaftliche Besserung kein Grund zur Entspannung –
die soziale Kahlschlagpolitik trifft besonders Frauen und Kinder. Grund zum
Optimismus sahen wir aber besonders angesichts aktueller Kämpfe gegen die
Rente mit 67 und nicht zuletzt um die Arbeitsplätze im symbolträchtigen
Bergbau.
Dorothea Spahlinger und Gaby Mühlen berichteten von unserem Auftreten beim
friedenspolitischen Ratschlag in Kassel und wir beschlossen, dort in Zukunft
mit noch mehr Selbstbewusstsein und einem Forum aufzutreten, dass sich nicht
nur an die altbekannten Experten der Friedensbewegung, sondern besonders auch
an Frauen und Jugendliche wendet.
Selbstverständlich wird sich unsere Bewegung am Internationalen Frauentag
so breit wie möglich in den örtlichen Aktionen präsentieren.
Beim Ostermarsch Ruhr wollen wir einen Informationsstand bei der Abschlusskundgebung
auf dem Dortmunder Friedensplatz anmelden.
Beim Internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen wollen wir den Kämpferischen
Frauenrat, die Koordinierungsgruppe des Frauenpolitischen Ratschlags, bitten,
wieder mit uns einen gemeinsamen Infostand durchzuführen. Allerdings wollen
wir ihn attraktiver gestalten durch eine Fotostellwand „Kinder im
Krieg – Kinder gegen den Krieg“ und einen Luftballonwettbewerb,
bei dem Kinder ihre Friedenswünsche in alle Welt versenden können.
Wir bitten die Unterstützerinnen unserer Bewegung, sich jetzt schon eine
Zeitspende für die Unterstützung des Stands einzuplanen.
Ein besonderer Höhepunkt für unsere Bewegung wird sicherlich wieder
der Antikriegstag, den wir besonders zur Gewinnung neuer Unterstützerinnen
nutzen wollen.
Für das gemeinsame Bildungsprojekt der kämpferischen Frauenbewegung
„Sophie – so viel wollen wir lernen“ legten wir
als Termin den 27.Oktober 2007 fest, wo diese eintägige Veranstaltung parallel
in Gelsenkirchen, Mannheim und Berlin stattfinden soll. Dazu sollen jetzt Frauen
vor Ort gewonnen werden, die die Anmietung von Räumen in die Hand nehmen.
Die Gewinnung von Referentinnen sollte in der tagtäglichen Kleinarbeit
nie vergessen werden, während die unmittelbare Vorbereitung erst nach dem
Pfingstjugendtreffen angepackt werden muss.
Leider zum Dauerthema geworden sind die Probleme um unsere Kasse. Weil Rosi
Luschtinetz zunächst auf einer langen Reise und dann krank war und dann
die neu gewählte Kassiererin Gaby Mühlen kurz nach einer Operation
auch noch einen schlimmen Unfall hatte, fand immer noch keine ordentliche Kassenübergabe
statt. Das hat unter anderem die Folge, dass nicht einmal für das vergangene
Jahr alle Beiträge abgebucht wurden. Wir legten fest, wie wir diese Missstände
zügig aus der Welt schaffen.
Wir möchten aber bei allen Unterstützerinnen um Verständnis dafür
bitten, wenn sie jetzt von einer nachträglichen Abbuchung ihres Beitrags
überrascht werden. Solche Verzögerungen sollen nicht mehr vorkommen.
Für kritische Hinweise und rege Unterstützung auch bei den verschiedensten Aktivitäten in diesem Jahr freuen wir uns sehr!
Die Koordinierungsgruppe
Anna Bartholomé, Marlis Laaks, Gabriela Mühlen, Dorothea Spahlinger, Gül Yilmaz
14.10.2006
Es brennt im Nahen Osten!
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erftstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de
Homepage: www.frieden-brot-und-rosen.de
Es brennt im Nahen Osten!
Es ist wieder Krieg im Nahen Osten – ein Brand der sich gefährlich
ausweiten kann!
Israelische Soldaten wurden gefangen genommen. Da sollte es üblicherweise
Gespräche
zur Freilassung geben. Doch Israel hat sofort Luftangriffe geführt, das
Versorgungsnetz im
Gazastreifen zerstört und furchtbare Schäden im Libanon angerichtet.
Zahllose Menschen –
darunter schrecklich viele Kinder sterben – Hunderttausende sind auf der
Flucht.
Wir haben keine Sympathie für die islamischen Fundamentalisten von Hamas
oder
Hisbollah. Aber wir wissen auch, dass Israels Aggression gegen das palästinensische
Volk
seit Jahrzehnten von den USA und Deutschland unterstützt wird und ein friedliches
Zusammenleben unmöglich macht. Unsere Kritik am Staatsterror Israels hat
nichts mit
Antisemitismus zu tun. Im Gegenteil, wer Lehren aus der Geschichte und dem schrecklichen
Schicksal jüdischer Menschen unter dem Hitlerregime ziehen will, muss sich
heute gegen
jede Unterdrückung anderer Völker aussprechen und dagegen angehen.
Um so empörter sind wir darüber, dass das Leid der Menschen die deutsche
Kanzlerin
überhaupt nicht berührt. Sie steht fest neben US-Präsident Bush
und steigert damit die
Gefahr, dass in diesen Krieg auch Syrien und der Iran hineingezogen werden -
mit
unabsehbarer Bedrohung für den Weltfrieden.
Wir von der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen
stehen nicht auf
der Seite von Herrn Bush und Frau Merkel, sondern auf der Seite der Menschen,
die wieder
leiden müssen für die Machtpolitik der Wenigen.
Die Mütter, gleich welchen Volkes, haben die Kinder nicht geboren und aufgezogen,
damit
sie im Bombenhagel sterben, als Selbstmordattentäter missbraucht oder als
Soldaten für die
Interessen der Aggressoren in den Krieg geschickt werden. Frieden wird es nur
geben,
wenn sich die friedliebenden Menschen in allen betroffenen Ländern und
weltweit
zusammentun. Darin sehen wir uns auch mit der Friedensbewegung in Israel einig.
Wir rufen alle Mädchen und Frauen auf: Macht mit bei Mahnwachen und
Demonstrationen gegen den Krieg Israels im Nahen Osten und die Beteiligung der
Bundesregierung daran.
Nutzt den bevorstehenden Antikriegstag am 31.8. für wirksame Protestaktionen.
Unterstützt die Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot
und Rosen – ganz einfach
durch regelmäßige, freiwillige, in der Höhe selbst festzulegende
Beiträge.
Macht die Bewegung bekannt und werbt neue Unterstützerinnen!
Druckt diese Erklärung als Flugblatt aus und verteilt es unter Bekannten,
Freunden und
Arbeitskolleginnen und -kollegen.
Schickt Berichte über Eure Aktivitäten, damit wir sie auf unserer
Homepage veröffentlichen
und unsere Erfahrungen austauschen können.
Mehr Infos unter: www.frieden-brot-und-rosen.de
Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen Koordinierungsgruppe c/o Dorothea Spahlinger Erfstraße 33 41564 Kaarst Telefon: 02131/62098 Email: frieden-brot-und-rosen@web.de Homepage: www.frieden-brot-und-rosen |
|
|
An alle Unterstützerinnen der Bewegung Frauen
und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen |
|
|
Liebe Frauen, wir wollen euch kurz über die Jahreshauptversammlung unserer Bewegung berichten, die wir am 27.5.06 im Gelsenkirchener Courage-Zentrum durchgeführt haben. Die Versammlung war trotz langfristiger Einladung mit nur sieben Teilnehmerinnen schlecht besucht - aber trotzdem erfolgreich. Einige Frauen ließen sich entschuldigen, weil sie sich am gleichen Tag an Protestaktionen gegen das Auftreten von Neofaschisten in Gelsenkirchen organisiert wurden, was zweifellos einem Anliegen unserer Bewegung entspricht. Nach einer von Marlies Laaks und Dorothea Spahlinger vorbereiteten aktuellen (frauen)politischen Diskussion, legte Anna Bartholomé für die Koordinierungsgruppe mündlich Rechenschaft über deren Tätigkeit ab. Diskutiert wurde vor allem, dass die Präsenz in der Öffentlichkeit wieder verstärkt werden muss, dass die Teilnehmerinnen der Bewegung regelmäßig informiert werden müssen und auch wieder neue gewonnen werden sollten. Es gibt zur Zeit bundesweit nur noch 38 zahlende Unterstützerinnen der Bewegung. Es bestand Einheit darin, dass diese Bewegung handlungsfähig und präsent bleiben soll, auch wenn die Breite der Friedensbewegung große Schwankungen kennt. Bezüglich des geplanten Bundeswehreinsatzes im Kongo wurde eine Protesterklärung verabschiedet, ebenso gegen die Aufhebung der Immunität des Europaabgeordneten und Friedensaktivisten Tobias Pflüger. Positiv bewertet wurde die von der letzten Mitgliederversammlung ausgehende Initiative für das gemeinsame Bildungsprojekt Sophie mit dem erfolgreichen Pilotprojekt Ende Januar diesen Jahres. Ab sofort soll der Vorschlag für die regionale Durchführung systematisch verbreitet werden (Vorschlag: Gelsenkirchen, Mannheim, Berlin). Der feste Termin für die Sophie soll aber das immer das letzte März-Wochenende sein - weil winterliche Verkehrsverhältnisse ein Problem darstellen und so jeweils auch am Internationalen Frauentag geworben werden kann. Bei allen drei Veranstaltungen will unsere Bewegung als Initiatorin dabei sein. Die Wiederbelebung der Homepage wurde sehr gelobt - und sie sollte noch viel mehr als gemeinsames Kommunikationsmittel genutzt werden. Unbedingt verstärkt werden soll das öffentliche Auftreten, vor allem im Zusammenhang mit friedenspolitischen Aktivitäten, aber besonders auch beim 7. Frauenpolitischen Ratschlag im Oktober in Düsseldorf. Dank des Bemühens aller Beteiligten um eine demokratische Streitkultur konnten auch die komplizierten Fragen um die Kassenführung geklärt werden. Der Kassenbestand liegt bei 1 409,89 Euro. Die noch ausstehenden Buchungen aufgrund der Einzugsermächtigungen werden jetzt umgehend nachgeholt. Die Revisorin Gabi Mühlen (die nicht teilnehmen konnte) hatte einen schriftlichen Zwischenbericht vorgelegt und sich zur Kandidatur als Kassiererin bereit erklärt. Rosemarie Luschtinetz, die bisherige Kassiererin hat sich bereit erklärt, ihre Stellvertretung wahrzunehmen und sie einzuarbeiten. Die Koordinierungsgruppe verpflichtete sich, die Kassiererin immer über Finanzbeschlüsse auf dem Laufenden zu halten. Alle Unterstützerinnen wollen wir darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie ihre Einzugsermächtigungen auch ändern können (wenn sie nur noch niedrigere Beiträge zahlen können). Die Koordinierungsgruppe und die Kassiererin wurden einstimmig entlastet und die neue/alte Koordinierungsgruppe gewählt, bestehend aus: Anna Bartholomé, Marlies Laaks (Revisorin), Rosemarie Luschtinetz (stellv. Kassiererin) Gabriela Mühlen (Kassiererin), Dorothea Spahlinger und Gül Yilmaz. Über Rückmeldungen, Kritiken und Vorschläge für die weitere Arbeit freuen wir uns sehr! Aktualisiert: 21.07.2006 |