Einladung zur Jahreshauptversammlung

Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erfstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de


An alle Mitglieder der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen

27.08.07
Liebe Frauen und Mädchen, hiermit möchten wir Euch zu unserer ordentlichen Jahreshauptversammlung einladen am Samstag, den 27. Oktober um 14.00 Uhr im Courage-Treff, Ringstraße 71 in Gelsenkirchen

Wir haben folgenden Vorschlag für die Tagesordnung:

1. Diskussion der frauen- und friedenspolitischen Situation
2. Rechenschaftslegung der Koordinierungsgruppe und Beratung über die weitere Arbeit der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen
3. Wahl der Koordinierungsgruppe und der Kassiererin
4. Verschiedenes

Insbesondere zum zweiten Tagesordnungspunkt hatten wir Euch ja bereits mit einem Infobrief am 27.7.07 über unsere Überlegungen informiert, die Tätigkeit der Bewegung etwas zurück zu fahren und insbesondere die Beitragszahlung vorläufig auszusetzen. Das erschien uns im Interesse einer stärkeren Konzentration der Kräfte auf frauenpolitische und friedenspolitische Aktivitäten sinnvoll. Gerade die aktivsten Frauen sind oft vielfach auch in anderen Organisationen (Gewerkschaften, Frauenverbände, Parteien, Initiativen, Montagsdemonstrationen...) aktiv und nicht selten auch überbeansprucht. Wir wollen uns aber die Option offen halten, zu gegebener Zeit an den guten Erfahrungen unserer Bewegung anzusetzen und wieder stärker aktiv zu werden. In eine ähnliche Richtung gehen unsere Überlegungen mit dem gemeinsamen Bildungsprojekt "Sophie", das wir vorläufig aussetzen wollen, ohne die positiven Erfahrungen mit dem erfolgreichen Pilotprojekt zu negieren.
Auf diese Vorschläge bekamen wir jetzt erst vereinzelte - zustimmende - Reaktionen und wir hoffen, dass die Mitgliederversammlung genutzt wird für einen freimütigen Meinungsaustausch dazu!
Wenn Ihr persönlich nicht teilnehmen könnt - lasst uns Eure Ansichten auf anderem Weg (telefonisch oder per Brief, Email) zukommen, damit wir wirklich demokratische Beschlüsse fassen können.
Mit herzlichen und solidarischen Grüßen!

Für die Koordinierungsgruppe
Anna Bartholomé und Dorothea Spahlinger

Infobrief

Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe
c/o Dorothea Spahlinger
Erfstraße 33
41564 Kaarst
Telefon: 02131/62098
Email: frieden-brot-und-rosen@web.de


An alle Mitglieder der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen

26.7.07
Liebe Frauen und Mädchen,
am 11.Juli hat sich unsere Koordinierungsgruppe getroffen und wir wollen Euch zu den Ergebnissen informieren.
Wir diskutierten zunächst die (frauen)politische Situation, die sich recht widersprüchlich darstellt. Die USA und ihre Bundesgenossen versinken immer tiefer im Sumpf des Irak-Kriegs, was auch in den USA und Großbritannien die Friedensbewegung herausfordert. Auch die Bundesregierung beteiligt sich immer aggressiver und intensiver an Auslandseinsätzen, besonders in Afghanistan, was die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und mit Sorge erfüllt. Auch im „Krieg nach innen“ ist keinesfalls Entwarnung angesagt, wie der massive Abbau demokratischer Rechte im Zusammenhang mit dem G-8-Gipfel gezeigt hat. Dennoch kann gegenwärtig von einer breiten, aktiven Friedens- und Frauenbewegung im Massenumfang nicht gesprochen werden. Besonders abgezielt auf die Frauen nutzt die Merkel-Regierung eine zeitweilige wirtschaftliche Belebung, um Hoffnungen auf kampflos zu erreichende Verbesserungen (z.B. bei der Krippenversorgung) zu schüren. Auch wenn das nicht gerade auf Begeisterung stößt begünstigt das doch eine gewisse Abwartehaltung.
Bei unseren Nachfragen zum Stand der Vorbereitung des gemeinsamen Bildungsprojekts „Sophie“, das ja für den 27. Oktober in Berlin, Mannheim und Gelsenkirchen geplant war, trafen wir auf große Bedenken. Alle von uns angesprochenen Frauen unterstützen den Grundgedanken der gemeinsamen Schule der kämpferischen Frauenbewegung und wer die erste „Sophie“ im Januar 2005 miterlebt hat, ist begeistert und wünscht eine Fortsetzung. Aber: viele Frauen äußerten auch Bedenken, ob die Anspannung der Kräfte in diesem Jahr nicht zu groß wäre, es zu wenig Frauen und Mädchen gibt, die die Vorbereitung und Durchführung eigenverantwortlich in die Hand nehmen können…
Kurz: wir kamen als Initiatorinnen und Anhängerinnen der „Sophie“ in unserer Diskussion zu dem Schluss Euch vorzuschlagen, die Durchführung der „Sophie“ in diesem Jahr auszusetzen!
Die gute Idee ist damit nicht begraben, die Realisierbarkeit ist praktisch unter Beweis gestellt und wir berieten auch die Möglichkeit, die „Sophie“ im Frühjahr 2008, eventuell im Zusammenhang mit dem internationalen Frauentag und womöglich nur in Gelsenkirchen wieder aufleben zu lassen, wenn es dafür genügend aktive Interessentinnen gibt.

In unserer Diskussion gingen wir aber noch weiter:
Wir berieten, ob es nicht sinnvoll ist, die Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen im Sinne einer stärkeren Konzentration der Kräfte zeitweilig ruhen zu lassen.
Fast alle Frauen und Mädchen in der Bewegung sind auch anderweitig, vor allem frauenpolitisch aktiv – im Frauenverband Courage, bei der Vorbereitung des Frauenpolitischen Ratschlags… Angesichts des Rückgangs der breiten Friedensbewegung ist auch die Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen nicht mehr gewachsen und die Aktivitäten ruhen auf sehr wenigen Schultern.
Im Verhältnis zu den geringen möglichen Aktivitäten scheint der Beitragseinzug relativ hoch angesetzt. wir haben zur Zeit etwa 1 500 Euro angespart und auch aus dem erlös des Pilotprojekts der „Sophie“ liegen noch 1 500 Euro auf einem eigenen Konto.
Auch hier geht es nicht darum, den richtigen Grundgedanken und den Erfolg der Arbeit infrage zu stellen. Aber zu prüfen, ob die relativ aufwändige Vereinsarbeit im richtigen Verhältnis zum Ergebnis in der Öffentlichkeit steht.
Wir werden deshalb erst einmal keine Beiträge mehr einziehen. Zugleich wollen wir aber bei bestimmten friedenspolitischen Aktivitäten, wie dem Friedensratschlag in Kassel weiter flagge zeigen und uns die Möglichkeit offen halten, die Bewegung rasch wieder zu beleben, wenn es dazu Anlässe gibt.
Liebe Frauen und Mädchen,
selbstverständlich maßen wir uns als Koordinierungsgruppe nicht an, so schwerwiegende Entscheidungen alleine zu treffen und hier muss auch nichts übers Knie gebrochen werden. Auf jeden Fall wollen wir bestimmte Anlässe zum Auftreten (z.B. beim Antikriegstag und beim friedenspolitischen Ratschlag in Kassel) noch nutzen.
Aber wir wollen mit diesem Brief einen offenen Meinungsaustausch anregen, so dass bei einer Mitgliederversammlung im Spätherbst auch Entscheidungen getroffen werden können.
Was die „Sophie“ anlangt, so haben wir dieses Projekt zwar aus der Taufe gehoben, aber viele andere Kräfte vor allem aus der Frauenbewegung waren aktiv daran beteiligt. Ihnen schreiben wir natürlich auch, um sie zu unseren Überlegungen zu hören.

Euch bitten wir ganz herzlich, uns Eure Überlegungen, Kritiken, Vorschläge mitzuteilen – telefonisch, per Email, per Post oder natürlich auch persönlich.

Mit herzlichen Grüßen!

Eure Koordinierungsgruppe
Anna Bartholomé, Gabi Mühlen, Marlis Laaks, Dorothea Spahlinger, Gül Yilmaz

 

Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
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An alle Unterstützerinnen des gemeinsamen Bildungsprojekts der kämpferischen Frauenbewegung „Sophie – so viel wollen wir lernen“
26.7.07
Liebe Frauen und Mädchen,
am 11. Juli hat sich unsere Koordinierungsgruppe getroffen und wir wollen Euch zu den Ergebnissen informieren.
Wir diskutierten zunächst die (frauen)politische Situation, die sich recht widersprüchlich darstellt. Die USA und ihre Bundesgenossen versinken immer tiefer im Sumpf des Irak-Kriegs, was auch in den USA und Großbritannien die Friedensbewegung herausfordert. Auch die Bundesregierung beteiligt sich immer aggressiver und intensiver an Auslandseinsätzen besonders in Afghanistan, was die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und mit Sorge erfüllt. Auch im „Krieg nach innen“ ist keinesfalls Entwarnung angesagt, wie der massive Abbau demokratischer Rechte im Zusammenhang mit dem G-8-Gipfel gezeigt hat. Dennoch kann gegenwärtig von einer breiten, aktiven Friedens- und Frauenbewegung im Massenumfang nicht gesprochen werden. Besonders abgezielt auf die Frauen nutzt die Merkel-Regierung eine zeitweilige wirtschaftliche Belebung, um Hoffnungen auf kampflos zu erreichende Verbesserungen (z.B. bei der Krippenversorgung) zu schüren. Auch wenn das nicht gerade auf Begeisterung stößt begünstigt das doch eine gewisse Abwartehaltung.
Bei unseren Nachfragen zum Stand der Vorbereitung des gemeinsamen Bildungsprojekts „Sophie“, das ja für den 27. Oktober in Berlin, Mannheim und Gelsenkirchen geplant war, trafen wir auf große Bedenken. Alle von uns angesprochenen Frauen unterstützen den Grundgedanken der gemeinsamen Schule der kämpferischen Frauenbewegung und wer die erste „Sophie“ im Januar 2005 miterlebt hat, ist begeistert und wünscht eine Fortsetzung. Aber: viele Frauen äußerten auch Bedenken, ob die Anspannung der Kräfte in diesem Jahr nicht zu groß wäre, es zu wenig Frauen und Mädchen gibt, die die Vorbereitung und Durchführung eigenverantwortlich in die Hand nehmen können…
Kurz: wir kamen als Initiatorinnen und Anhängerinnen der „Sophie“ in unserer Diskussion zu dem Schluss Euch vorzuschlagen, die Durchführung der „Sophie“ in diesem Jahr auszusetzen!
Die gute Idee ist damit nicht begraben, die Realisierbarkeit ist praktisch unter Beweis gestellt und wir berieten auch die Möglichkeit, die „Sophie“ im Frühjahr 2008, eventuell im Zusammenhang mit dem internationalen Frauentag und womöglich nur in Gelsenkirchen wieder aufleben zu lassen, wenn sich genügend aktive Interessentinnen dafür finden.
Selbstverständlich maßen wir uns als Koordinierungsgruppe nicht an, so schwerwiegende Entscheidungen alleine zu treffen.
Was die „Sophie“ anlangt, so haben wir dieses Projekt zwar aus der Taufe gehoben, aber viele andere Kräfte vor allem aus der Frauenbewegung waren aktiv daran beteiligt. Mit diesem Brief wollen wir einen offenen Meinungsaustausch anregen, um zu einvernehmlichen Entscheidungen kommen zu können. Das muss auch relativ rasch geschehen, weil in Gelsenkirchen und Mannheim schon Räume für die „Sophie“ angemietet wurden.
Deshalb möchten wir euch bitten, uns möglichst bald eure Meinung, Kritiken, Vorschläge zu diesem Vorschlag zukommen zu lassen.

Mit herzlichen Grüßen!

Koordinierungsgruppe der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Anna Bartholomé, Gabi Mühlen, Marlis Laaks, Dorothea Spahlinger, Gül Yilmaz

 

Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
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05.02.2007

Liebe Freundinnen und Freunde,
in der vergangenen Woche haben wir ein Treffen der Koordinierungsgruppe durchgeführt, unsere Arbeit der letzten Wochen ausgewertet und Vorschläge für die Jahresplanung 2007 beraten.
Natürlich haben wir auch die gegenwärtige (frauen)politische Situation beraten, die die Notwendigkeit unseres Engagements unterstreicht. Im Krieg nach außen tritt die Bundesregierung immer aggressiver auf, was besonders abstoßend in der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Geheimdienst gegen Gefangene im Lager Guantanamo sichtbar wird. Aber auch im „Krieg nach innen“ ist die zeitweilige wirtschaftliche Besserung kein Grund zur Entspannung – die soziale Kahlschlagpolitik trifft besonders Frauen und Kinder. Grund zum Optimismus sahen wir aber besonders angesichts aktueller Kämpfe gegen die Rente mit 67 und nicht zuletzt um die Arbeitsplätze im symbolträchtigen Bergbau.
Dorothea Spahlinger und Gaby Mühlen berichteten von unserem Auftreten beim friedenspolitischen Ratschlag in Kassel und wir beschlossen, dort in Zukunft mit noch mehr Selbstbewusstsein und einem Forum aufzutreten, dass sich nicht nur an die altbekannten Experten der Friedensbewegung, sondern besonders auch an Frauen und Jugendliche wendet.
Selbstverständlich wird sich unsere Bewegung am Internationalen Frauentag so breit wie möglich in den örtlichen Aktionen präsentieren.
Beim Ostermarsch Ruhr wollen wir einen Informationsstand bei der Abschlusskundgebung auf dem Dortmunder Friedensplatz anmelden.
Beim Internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen wollen wir den Kämpferischen Frauenrat, die Koordinierungsgruppe des Frauenpolitischen Ratschlags, bitten, wieder mit uns einen gemeinsamen Infostand durchzuführen. Allerdings wollen wir ihn attraktiver gestalten durch eine Fotostellwand „Kinder im Krieg – Kinder gegen den Krieg“ und einen Luftballonwettbewerb, bei dem Kinder ihre Friedenswünsche in alle Welt versenden können. Wir bitten die Unterstützerinnen unserer Bewegung, sich jetzt schon eine Zeitspende für die Unterstützung des Stands einzuplanen.
Ein besonderer Höhepunkt für unsere Bewegung wird sicherlich wieder der Antikriegstag, den wir besonders zur Gewinnung neuer Unterstützerinnen nutzen wollen.
Für das gemeinsame Bildungsprojekt der kämpferischen Frauenbewegung „Sophie – so viel wollen wir lernen“ legten wir als Termin den 27.Oktober 2007 fest, wo diese eintägige Veranstaltung parallel in Gelsenkirchen, Mannheim und Berlin stattfinden soll. Dazu sollen jetzt Frauen vor Ort gewonnen werden, die die Anmietung von Räumen in die Hand nehmen. Die Gewinnung von Referentinnen sollte in der tagtäglichen Kleinarbeit nie vergessen werden, während die unmittelbare Vorbereitung erst nach dem Pfingstjugendtreffen angepackt werden muss.
Leider zum Dauerthema geworden sind die Probleme um unsere Kasse. Weil Rosi Luschtinetz zunächst auf einer langen Reise und dann krank war und dann die neu gewählte Kassiererin Gaby Mühlen kurz nach einer Operation auch noch einen schlimmen Unfall hatte, fand immer noch keine ordentliche Kassenübergabe statt. Das hat unter anderem die Folge, dass nicht einmal für das vergangene Jahr alle Beiträge abgebucht wurden. Wir legten fest, wie wir diese Missstände zügig aus der Welt schaffen.
Wir möchten aber bei allen Unterstützerinnen um Verständnis dafür bitten, wenn sie jetzt von einer nachträglichen Abbuchung ihres Beitrags überrascht werden. Solche Verzögerungen sollen nicht mehr vorkommen.

Für kritische Hinweise und rege Unterstützung auch bei den verschiedensten Aktivitäten in diesem Jahr freuen wir uns sehr!

Die Koordinierungsgruppe

Anna Bartholomé, Marlis Laaks, Gabriela Mühlen, Dorothea Spahlinger, Gül Yilmaz

 

14.10.2006

Es brennt im Nahen Osten!

Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
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Homepage: www.frieden-brot-und-rosen.de
Es brennt im Nahen Osten!
Es ist wieder Krieg im Nahen Osten – ein Brand der sich gefährlich ausweiten kann!
Israelische Soldaten wurden gefangen genommen. Da sollte es üblicherweise Gespräche
zur Freilassung geben. Doch Israel hat sofort Luftangriffe geführt, das Versorgungsnetz im
Gazastreifen zerstört und furchtbare Schäden im Libanon angerichtet. Zahllose Menschen –
darunter schrecklich viele Kinder sterben – Hunderttausende sind auf der Flucht.
Wir haben keine Sympathie für die islamischen Fundamentalisten von Hamas oder
Hisbollah. Aber wir wissen auch, dass Israels Aggression gegen das palästinensische Volk
seit Jahrzehnten von den USA und Deutschland unterstützt wird und ein friedliches
Zusammenleben unmöglich macht. Unsere Kritik am Staatsterror Israels hat nichts mit
Antisemitismus zu tun. Im Gegenteil, wer Lehren aus der Geschichte und dem schrecklichen
Schicksal jüdischer Menschen unter dem Hitlerregime ziehen will, muss sich heute gegen
jede Unterdrückung anderer Völker aussprechen und dagegen angehen.
Um so empörter sind wir darüber, dass das Leid der Menschen die deutsche Kanzlerin
überhaupt nicht berührt. Sie steht fest neben US-Präsident Bush und steigert damit die
Gefahr, dass in diesen Krieg auch Syrien und der Iran hineingezogen werden - mit
unabsehbarer Bedrohung für den Weltfrieden.
Wir von der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen stehen nicht auf
der Seite von Herrn Bush und Frau Merkel, sondern auf der Seite der Menschen, die wieder
leiden müssen für die Machtpolitik der Wenigen.
Die Mütter, gleich welchen Volkes, haben die Kinder nicht geboren und aufgezogen, damit
sie im Bombenhagel sterben, als Selbstmordattentäter missbraucht oder als Soldaten für die
Interessen der Aggressoren in den Krieg geschickt werden. Frieden wird es nur geben,
wenn sich die friedliebenden Menschen in allen betroffenen Ländern und weltweit
zusammentun. Darin sehen wir uns auch mit der Friedensbewegung in Israel einig.
Wir rufen alle Mädchen und Frauen auf: Macht mit bei Mahnwachen und
Demonstrationen gegen den Krieg Israels im Nahen Osten und die Beteiligung der
Bundesregierung daran.
Nutzt den bevorstehenden Antikriegstag am 31.8. für wirksame Protestaktionen.
Unterstützt die Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen – ganz einfach
durch regelmäßige, freiwillige, in der Höhe selbst festzulegende Beiträge.
Macht die Bewegung bekannt und werbt neue Unterstützerinnen!
Druckt diese Erklärung als Flugblatt aus und verteilt es unter Bekannten, Freunden und
Arbeitskolleginnen und -kollegen.
Schickt Berichte über Eure Aktivitäten, damit wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen
und unsere Erfahrungen austauschen können.
Mehr Infos unter: www.frieden-brot-und-rosen.de



 







Bericht der Jahreshauptversammlung



Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden Brot und Rosen
Koordinierungsgruppe

c/o Dorothea Spahlinger
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Homepage: www.frieden-brot-und-rosen
An alle Unterstützerinnen der Bewegung Frauen und Mädchen für Frieden, Brot und Rosen


Liebe Frauen,
wir wollen euch kurz über die Jahreshauptversammlung unserer Bewegung berichten, die wir am 27.5.06 im Gelsenkirchener Courage-Zentrum durchgeführt haben.
Die Versammlung war trotz langfristiger Einladung mit nur sieben Teilnehmerinnen schlecht besucht - aber trotzdem erfolgreich. Einige Frauen ließen sich entschuldigen, weil sie sich am gleichen Tag an Protestaktionen gegen das Auftreten von Neofaschisten in Gelsenkirchen organisiert wurden, was zweifellos einem Anliegen unserer Bewegung entspricht.
Nach einer von Marlies Laaks und Dorothea Spahlinger vorbereiteten aktuellen (frauen)politischen Diskussion, legte Anna Bartholomé für die Koordinierungsgruppe mündlich Rechenschaft über deren Tätigkeit ab.
Diskutiert wurde vor allem, dass die Präsenz in der Öffentlichkeit wieder verstärkt werden muss, dass die Teilnehmerinnen der Bewegung regelmäßig informiert werden müssen und auch wieder neue gewonnen werden sollten. Es gibt zur Zeit bundesweit nur noch 38 zahlende Unterstützerinnen der Bewegung.
Es bestand Einheit darin, dass diese Bewegung handlungsfähig und präsent bleiben soll, auch wenn die Breite der Friedensbewegung große Schwankungen kennt. Bezüglich des geplanten Bundeswehreinsatzes im Kongo wurde eine Protesterklärung verabschiedet, ebenso gegen die Aufhebung der Immunität des Europaabgeordneten und Friedensaktivisten Tobias Pflüger.
Positiv bewertet wurde die von der letzten Mitgliederversammlung ausgehende Initiative für das gemeinsame Bildungsprojekt Sophie mit dem erfolgreichen Pilotprojekt Ende Januar diesen Jahres. Ab sofort soll der Vorschlag für die regionale Durchführung systematisch verbreitet werden (Vorschlag: Gelsenkirchen, Mannheim, Berlin). Der feste Termin für die Sophie soll aber das immer das letzte März-Wochenende sein - weil winterliche Verkehrsverhältnisse ein Problem darstellen und so jeweils auch am Internationalen Frauentag geworben werden kann. Bei allen drei Veranstaltungen will unsere Bewegung als Initiatorin dabei sein.
Die Wiederbelebung der Homepage wurde sehr gelobt - und sie sollte noch viel mehr als gemeinsames Kommunikationsmittel genutzt werden. Unbedingt verstärkt werden soll das öffentliche Auftreten, vor allem im Zusammenhang mit friedenspolitischen Aktivitäten, aber besonders auch beim 7. Frauenpolitischen Ratschlag im Oktober in Düsseldorf.
Dank des Bemühens aller Beteiligten um eine demokratische Streitkultur konnten auch die komplizierten Fragen um die Kassenführung geklärt werden. Der Kassenbestand liegt bei 1 409,89 Euro. Die noch ausstehenden Buchungen aufgrund der Einzugsermächtigungen werden jetzt umgehend nachgeholt. Die Revisorin Gabi Mühlen (die nicht teilnehmen konnte) hatte einen schriftlichen Zwischenbericht vorgelegt und sich zur Kandidatur als Kassiererin bereit erklärt. Rosemarie Luschtinetz, die bisherige Kassiererin hat sich bereit erklärt, ihre Stellvertretung wahrzunehmen und sie einzuarbeiten. Die Koordinierungsgruppe verpflichtete sich, die Kassiererin immer über Finanzbeschlüsse auf dem Laufenden zu halten.
Alle Unterstützerinnen wollen wir darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie ihre Einzugsermächtigungen auch ändern können (wenn sie nur noch niedrigere Beiträge zahlen können).
Die Koordinierungsgruppe und die Kassiererin wurden einstimmig entlastet und die neue/alte Koordinierungsgruppe gewählt, bestehend aus: Anna Bartholomé, Marlies Laaks (Revisorin), Rosemarie Luschtinetz (stellv. Kassiererin) Gabriela Mühlen (Kassiererin), Dorothea Spahlinger und Gül Yilmaz. Über Rückmeldungen, Kritiken und Vorschläge für die weitere Arbeit freuen wir uns sehr!







Aktualisiert: 21.07.2006